Baby ein Jahr
16. September, 2007 von Moderator
Der zwölfte Lebensmonat
Für viele Eltern und Kinder ist diese Zeit eine echte Wonne, da das Kind in dieser Zeit sein Talent zum Spaß machen entdeckt. Die fröhlichen Reaktionen der Eltern rufen eine immer größere Faszination an allen Arten von „Unsinn“ hervor, und jedes Kind wird eine andere Art von Lieblingsspiel entwickeln: beliebt ist es zum Beispiel, sich zu verstecken und auf die Entdeckung durch die Eltern zu warten.
Wichtig ist aber auch die Entwicklung der Sprachfähigkeit, die in dieser Zeit noch einmal einen gewaltigen Schritt macht. Ziemlich deutlich und oft auch eindeutig zuweisbar äußert das Kind Begriffe wie „mama“, „dada“ oder „papa“. Interessant zu beobachten ist auch die Tendenz des Kindes, alles zu imitieren, was seine Eltern ihm vorleben. Dies gilt insbesondere für Bewegungen, aber auch für Mimik oder für sprachliche Ausdrücke. Manche Kinder schimpfen mit, wenn es einen Streit zwischen den Eltern gibt.
Bei einem Kind, das so aktiv ist wie im zwölften Lebensmonat nimmt das Schlafritual eine immer wichtigere Position ein. Oft stellt es kein besonderes Problem dar, das Kind nach einem festen Ablauf ins Bett zu bringen, doch ist eben das Ritual selbst von zentraler Bedeutung, damit das Baby versteht, was nun auf es zukommt.
Das Einschlafen stellt allerdings oft in diesem Alter kein Problem mehr dar. Mit zwölf Monaten, also an seinem ersten Geburtstag, hat ein Kind sein Geburtsgewicht durchschnittliche verdreifacht und ist eineinhalbmal so groß wie zum Zeitpunkt der Geburt – in keiner Phase im Leben geht der Wachstum derartig schnell voran.
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Die Vaterrolle seit der industriellen Revolution bestehende die Tendenz, dass Väter während ihrer Arbeitszeit kein Teil des Familienlebens sind. Sie sind außer Haus, und bestenfalls kann man mit ihnen telefonieren oder abends auf sie warten – was ihnen natürlich auch im Leben der Kinder eine bestimmte Rolle zuweist. Eventuell werden die Kinder sogar beginnen, die Arbeit des Vaters als etwas schlechtes zu empfinden, weil sie ihr die Rolle [...]


