Baby Fläschchen

Flaschenmahlzeiten

Natürlich ist es auch eine legitime und keineswegs gesundheitsschädliche Methode, ein Kind mit der Flasche zu ernähren. Die Nahrung, die man mittlerweile im Handel erwerben kann ist hochwertig und entspricht den neuesten Standards, die besonders bestrebt sind, der natürlich Muttermilch nahe zu kommen. Die meisten Fläschchennahrungen sind durchweg für Kinder geeignet und unterscheiden sich nach ärztlichem Urteil in ihren Inhaltsstoffen nicht besonders; eventuell wollen die Eltern allerdings auf eine Nahrung mit besonderen Inhaltsstoffen zurückgreifen wollen oder sich auf hypoallergene Nahrung beschränken. Hier ist Absprache mit dem Kinderarzt erforderlich, der in diesem Zusammenhang den besten Rat geben kann.

Über die Auswahl der Nahrung hinaus gibt es eine ganze Reihe von Dingen, die man für die Zubereitung einer Flaschenmahlzeit braucht. Als Erstes wären da zum Beispiel die Fläschchen, die es in vielen verschiedenen Formen und Varianten gibt.
Es ist natürlich eine persönliche Entscheidung, welches Modell man auswählt – Flaschen mit einem besonderen Saugsystem oder solche, die mit dem Deckel automatisch vakuumverschlossen sind stellen eine angenehme Erleichterung dar, sind aber nicht essentiell notwendig, genauso wenig wie Spezialmodelle, die Bauchschmerzen oder Verschlucken vorbeugen sollen. Schaden können solche verbesserten Flaschen auf keinen Fall, nur muss die Notwendigkeit selbst eingeschätzt werden.Eine andere Entscheidung ist die für das Material der Fläschchen. Plastik oder Glas stehen zur Auswahl, und beide haben ihre Vor- und Nachteile.

Plastikflaschen sind heute die üblichere Alternative, da sie leicht sind und so auch schon von einem jungen Kind selbst gehalten werden können. Auch gibt es diese Flaschen in vielen verschiedenen Designs, was die Auswahl für die Eltern attraktiv macht. Glas hingegen ist heute seltener das Material der Wahl, hat aber durchaus auch seine Vorteile. Zwar sind Glasflaschen schwerer und überstehen das Hinfallen weniger gut als ihre Konkurrenten aus Plastik, doch sind sie dafür leichter zu spülen und weniger anfällig für Verfärbungen, was sie einen appetitlicheren Eindruck machen lässt. Im Endeffekt ist die Auswahl der Flaschen nichts anderes als Geschmackssache.


 



Für den Einsatz der Fläschchen ist es nötig, dass man sie sterilisieren kann, da der Organismus eines Säuglings Keimen und anderen unliebsamen Einwirkungen von außen eventuell noch nicht gewachsen ist. Die klassische Methode ist es, die Fläschchen für einige Minuten in einem Kopf abzukochen – zur Sterilisierung effektiv genug und eigentlich in jedem Haushalt problemlos möglich.

Eine interessante Alternative stellen die sogenannten Dampf-Sterilisatoren oder Vaporisatoren dar, die man im Fachgeschäft bekommen kann. Diese Geräte töten Keime mit Hilfe von Dampf ab, was sie ungefähr genauso effektiv macht wie kochendes Wasser, wobei sie einfacher zu verwenden sein. Übliche Vaporisatoren muss man nur mit den Fläschchen füllen, etwas Wasser hinzugeben und sie mit Knopfdruck anschalten; einige Minuten später haben sie ihre Arbeit gemacht, und die Fläschchen sind keimfrei.

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