Baby schlafen

Die Frage nach dem Schlaf

Die ersten Wochen und Monate nach der Geburt eines Kindes sind erst einmal sehr anstrengend. Der kleine Mensch hat viele Bedürfnisse und überhaupt keine Möglichkeiten, diese selber zu befriedigen; er kann nur durch Äußerung hoffen, dass ihm bei der Erfüllung geholfen wird.

Es ist daher kein Wunder, dass der Satz: „Die (Der) Kleine schläft jetzt durch!“ immer mit einer Welle der Erleichterung verbunden wird – so bleibt den Eltern wenigstens die Nacht nun meist vollständig zur Erholung.
Wie aber kann man erreichen, dass ein Kind „durchschläft“? Und ab wann ist diese Art von langem Schlaf überhaupt gut und richtig für das Kind?

Sicher, alle Eltern wünschen sich ab einem gewissen Zeitpunkt, dass das Kind nachts einigermaßen verlässlich schläft; wenn es sich um ein besonders aktives und daher auch anstrengendes Kind handelt, entsteht dieser Wunsch vielleicht noch früher. Nun gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, für einen gesunden und ordentlichen Schlaf zu sorgen.Die erste Möglichkeit, die von vielen Eltern verwendet wird ist dem Kind den Schlaf „schmackhaft“ zu machen und seine natürlichen Impulse auszunutzen.


 



Mit einem Schlaflied und dem ruhigen Wiegen auf dem Arm wird das Kind müde; wenn es dann nach diesem Ritual ins Bett gelegt wird, schläft es (hoffentlich) weiter. Nach und nach gewöhnt sich das Kind – das ja nach seiner Geburt einen regelmäßigen langen Schlaf nicht gewohnt ist) an die langen Schlafphasen in der Nacht und schläft schließlich durch.Diese Art der Gewöhnung ist sicherlich als angenehm für das Kind zu bewerten, und ihr sollte der Vorzug gegeben werden – wenn sie funktioniert.

Es gibt allerdings auch Kinder, die eine starke Abneigung gegen das Schlafen auf dem Arm besitzen – nicht, weil ihnen das Gefühl kein Wohlbehagen bereiten würde, sondern eher, weil sie so wach und aufnahmebereit sind, dass sie sich lieber mit anderen Dingen beschäftigen, so lange sie die Möglichkeit haben. Solche Kinder wird man nur schwer in den Schlaf wiegen können, und sie werden sich auch anderen Versuchen, sie friedlich in den Schlaf zu bekommen, wahrscheinlich widersetzen. Das Problem ist in diesem Fall wohl darin zu suchen, dass das Kind schon „mehr will, als es kann“.

Dieser von vielen Eltern ausgesprochene Satz hat durchaus seinen Wahrheitsgehalt – manche Kinder sind mit einem Zustand nie zufrieden und würden gerne über die kindliche Entwicklungsleiter einfach hinwegstürmen, um schon direkt beim „Sprechen und Laufen“ anzukommen.Sie beschweren sich, wenn sie noch nicht sitzen können, und wenn sie sitzen können, wollen sie krabbeln.


 



Können sie krabbeln, ärgern sie sich, weil sie noch nicht laufen können – eine Entwicklung, die mancher Leser vielleicht wiedererkennen kann.Solche aktiven Kinder sind nur schwer mit Ruhe und liebevollem Verhalten ins Bett zu bekommen, da sie sich besonders durch Aktivität und Drang zur Bewegung auszeichnen.

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1 Kommentar zu “Baby schlafen”

  1. am 30. Nov 2008 um 13:40Angelika1985

    Rituale sind wichtig, dass wird jeder Kinder-Psychologe bestätigen. Nicht nur Säuglinge auch Kinder gewöhnen sich durch Rituale besser an gewisse Abläufe und Regeln. Kinder die ohne Rituale aufwachsen haben oft Probleme sich in in der Schule, in der eigentlich alles in zeitliche Abläufe unterteilt ist, zurcht zu finden. Außerdem geben Rituale Kinder das Gefühl von Geborgenheit und Stabilitität.

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