Kinder durchschlafen
16. August, 2007 von Moderator
Schlafritual, Familienbett oder die Ferber-Methode
Diese drei Möglichkeiten – Schlafritual, Familienbett und die Ferber-Methode – sind die klassischen Programme, mit denen Eltern ihren Kindern das Schlafen beizubringen versuchen. Auf die eine oder andere Art hat es natürlich noch jeder gelernt; es gibt allerdings Eltern, die diese Zeit auf völlig unterschiedliche Art und Weise erfahren.
Für manche verläuft der Lernprozess relativ problemlos, und sie verbringen ihre Nächte zielgerichtet nur in der Zeit unruhig, in der ihr Kind noch mit dem Lernen beschäftigt ist. Ein Idealfall ist es in diesem Fall zum Beispiel, wenn das Kind nach anfänglichem Schlafen im Elternschlafzimmer bald an sein eigenes Zimmer gewöhnt werden kann und dort schon einschläft, ehe man überhaupt mit dem Durchschlafen rechnen kann. Oder wenn die Eltern ohnehin davon überzeugt sind, die Säuglingszeit ihres Kindes im Familienbett zu verbringen und das Kind zufrieden in ihrer Mitte schläft.
Dieses relativ problemlose Erlernen des Schlafens ist in der Praxis weitaus häufiger, als man meinen sollte; die Grenze zwischen einem „einfachen“ und einem „schwierigen“ Kind ist allerdings fließend. Kaum ein Kind wird verlässlich durchschlafen, ohne seinen Eltern nicht wenigstens eine unangenehme Anzahl von unruhigen Nächten bereitet zu haben; andere Kinder wiederum werden eventuell nicht nur eine unangenehme Zahl von schlaflosen Nächten, sondern sogar deutlich mehr bereiten.
Einen Grenzwert gibt es nicht – manche Kinder schlafen mit wenigen Monaten mehr oder weniger verlässlich durch, andere teilweise mit bis zu einem Jahr nicht.
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