Die Folgen der Rollenverteilung - Ein Dialog aus dem Alltag -
In einem städtischen Kindergarten hat sich folgende Szene ereignet:
- Praktikantin: „Wie heißt denn deine Mama?“
- Niklas: „Mama.“
- Praktikantin: „Die heißt doch nicht Mama, so nennst Du sie doch nur.
Dein Vater hat doch auch einen Namen – oder? Wie heißt denn dein Papa?“ - Niklas: „Frank.“
- Praktikantin: „Ja, dein Papa heißt also Frank. Wie heißt denn dann deine Mama?“
- Niklas: „Mama.“
- Praktikantin: „Deine Mama heißt nur ,Mama´?“
- Niklas: (nickt)
In dem gleichen Kindergarten ist es zu einer weiteren aufschlussreichen Szene gekommen. Die gleiche Praktikantin unterhielt sich ein weiteres Mal mit Niklas über seine Mutter und seinen Vater.
- Praktikantin: „Was macht denn deine Mama so den ganzen Tag?“
- Niklas: „Putzen, saugen und kochen.“
- Praktikantin: „Und dein Papa? Was macht der so?“
- Niklas: „Fernsehn gucken und Bier trinken.“
Was wie ein Witz klingt, der eigentlich in die Zeit der Frauenbewegung eingeordnet werden könnte, ist auch im dritten Jahrtausend noch seltsame Realität.
1 Kommentar zu “Mama Papa”
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Kann schon sein dass diese Geschichte in manchen Familien noch immer Realität ist.
Meine Ansicht ist die, entweder fühlen sich beide Elternteile in ihren Rollen ganz wohl ist daran ja wohl nichts auszusetzen. Sollte das nicht der Fall sein liegt es wahrscheinlich an der mangelnden Kommunikation untereinander und er mangelnden Fähigkeit, Missstände anzusprechen und zu versuchen diese zu beseitigen.